Dienstag, 3. September 2013

WARUM FALLEN UNS ENTSCHEIDUNGEN SO SCHWER?

"Na ja, wer etwas entscheidet, entscheidet sich nicht nur für etwas, sondern automatisch auch gegen etwas. Mit jeder Entscheidung verwirfst du hundert andere Möglichkeiten. Schließlich hat Entscheiden etwas mit Scheiden, Trennen zu tun. Gut von schlecht trennen, richtig von falsch. Und genau das ist der Punkt: Wer sagt dir, was richtig ist? Keiner! Wer sagt dir, was falsch ist? Keiner! Da gibt es kein objektives Maß; was gut ist, bestimmst du, was falsch ist, bestimmst du. Und ja, danach musst du mit dem Ergebnis leben. Und du hast dann deine Optionen eingeengt. Es gibt keine Reiserücktrifftsversicherung im Leben. Wenn du aber nicht entscheidest, dann überlässt du dein Leben dem Zufall. Und das ist die größte Entscheidung von allen: Willst du dein Leben aktiv gestalten, der Kapitän auf deinem Schiff sein? Oder willst du, statt auf der Brücke zu stehen, dich wie ein Krustentier außen an den Schiffsrumpf helfen und einfach abwarten, wohin dich das führerlose Boot treibt?" 
(aus dem Buch "HUDSON RIVER – Die Kuss, schwere Entscheidungen zu treffen" von  Peter Brandl)
Quelle: GEDANKENtanken / Facebook / 03.09.2013
 
 
 

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